Sarah Lesch - Triggerwarnung Cover

Sarah Lesch "Triggerwarnung"

Die SingerSongwriterin Sarah Lesch nimmt kein Blatt vor den Mund und hat keine Scheu davor auch unbequeme Themen in ihren Songs zu thematisieren. Das zeigte sie unter anderem bereits in ihrem Song "Testament", der auf YouTube insgesamt über 10 Mio. Aufrufe hat.

Sarah Leschs neues Album ist eine Ansage an eine Gesellschaft, die sich oft noch schwertut wichtige Diskurse auszuhalten.

"Triggerwarnung" - der Titel ist Programm, es geht um Feminismus, Wut & Ausbruch. Sie singt von Demütigungen, Gewalterfahrungen, Erinnerungen, Verlust & Abschied ("Unten am Fluss"). 

Sarah Lesch stellt sich, nach Jahrzehnten der Verdrängung und Aufarbeitung, ihren eigenen Traumata, um Betroffenen von dysfunktionalen Beziehungen und sexualisierter Gewalt Mut zu machen und ihnen zu zeigen, sie sind nicht allein und vor allem nicht selbst schuld.

"... Bis hierhin reicht diese Geschichte, und eine and're Geschichte beginnt,
Und ich weiß, dass ich nicht allein bin - weil wir schweigende Schwestern sind.
...
Ganz egal wie kurz dein Rock war, du kannst gar nichts dafür!
...
Ganz egal was du nicht getan hast, du kannst gar nichts dafür!..."

 

Sarah Lesch erzählt die Geschichte der amerikanischen Transgender Frau und Aktivistin der LGBTQ-Bewegung Marsha P. Johnson und singt über die Stärke der Frauen, denn "Die Löwin" "... braucht nur einen Prankenhieb, wenn sie weiß wofür sie kämpft. Wenn sie weiß - wofür sie brennt...".

Sie spendet Trost mit "Ich bring Dich nach Haus" und wirft ein ⇒ "Licht" auf das Leben in der Pandemie.

"Das Motto, das ich seit ein paar Monaten mit mir trage ist: “Drunter mach ich’s nicht mehr”. Seit dieses Lied fertig geschrieben ist, lässt es nicht mehr zu, dass ich mich unter Wert verkaufe. Im Privaten nicht wie im Beruflichen. Etwas, dass ich seit Jahren in der Theorie total verstanden habe, wandelt und manifestiert sich in ein unkaputtbares Herzverständnis. In gelebte Weisheit. Ich bin es mir wert, genau das zu sein, was ich eben bin. Ganz gleich wie absurd oder unbequem das für andere Menschen sein mag. Und genauso möchte ich mit meinem Umfeld umgehen. Das ist ein ewiges Wechselspiel, ein stetig unberechenbarer Fluss, ein Balancieren und ein wertfreies Staunen gegenüber dem was mir begegnet. In mir und außen.

Das ist mein Feminismus."

So ist der Song "Drunter machen wir's nicht" zu einer Female-Empowerment-Hymne geworden.

"... Und ich bn so müde, weil ich niemals richtig sein kann,
denn ich bin eine Frau - kein Mann.
Und alles immer nach Deinem Maß -
Wer erlaubt dir das? Jetzt setz ich das Maß!
...
Komm doch nur einmal vom Thron deiner Deutungshoheit
Denn drunter machen wir's nicht..."

 

Produziert hat die 10 Songs des Albums → Erik Manouz und als Gäste sind u.a. Wencke Wollny (Klarinetten, Chöre, Backing Vocals) und Antonia Hausmann (Posaune) von der Band Karl die Große zu hören.

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