Interpret: Joel Havea Trio
Album: Setting Sail
VÖ: 31. März 2017
Joel Havea wurde in Tonga geboren und ist in Melbourne aufgewachsen. Inzwischen wohnt er in seiner Wahlheimat Hamburg, wo er auch seine Band gefunden hat. Leo Lazar am Schlagzeug und Gesang und Arnd Geise am Bass. Beide sind in der Hamburger Musikszene bekannt. Arnd Geise beispielsweise als Bassist von San Glaser und Leo Lazar u.a. als Schlagzeuger von Kiddo Kat.
2012 brachte Joel Havea sein Debütalbum „You Make Me Believe“ heraus. 2014 folgte die EP „Strings & Wood“. Jetzt erscheint mit „Setting Sail“ das erste Album mit dem Joel Havea Trio auf dem eigenen Label Tunetastic Records. Auf der CD/Vinyl sind 12 Songs plus ein Bonus Track (natürlich auch als Download erhältlich).
Das Album gibt persönliche Einblicke in Joels Gedankenwelt. Die Songs sind mal optimistisch, mal melancholisch, nachdenklich oder kritisch. Der Bezug zum Meer zieht sich als roter Faden durch das Album.
Musikalisch verschmelzen Einflüsse aus Soul, Pop, Blues, Reggae, Jazz, Funk und Country miteinander. Joel sieht sich selbst vor allem als Live-Musiker, insgesamt spielte er schon über 400 Konzerte in 13 Ländern auf 4 Kontinenten. Den Live-Charakter hat das Trio auf dem Album eingefangen.
„Even Jesus had a day job and his blues were just like mine“
Joel hat seinen Day Job (einen Job, den man nur zum Geld verdienen hat) als Ingenieur bereits an den Nagel gehängt und somit auch keinen „Day Job Blues“ mehr. Stattdessen widmet er sich jetzt seiner Leidenschaft, der Musik.
Der Song „Break“ regt dazu an, sich trotz wachsender Ansprüche auch mal eine Pause zu gönnen.
Die dynamische Single „Another Day“ erinnert dadran, seine Sorgen und Zweifel auf einen anderen Tag zu verschieben, um den Moment zu leben und intensiv wahrzunehmen.
Der Titelsong „Setting Sail“ ist eine Ballade übers Reisen, den Wunsch nach Abenteuer und Veränderung. Doch wenn jeder seine Träume leben möchte und den Partner auch nicht aufhalten will, kann es passieren, dass man sich auseinander entwickelt.
„A Teary Goodbye“ zeigt die Schattenseite des Reisens, das Abschied nehmen und Vermissen, was Joel aus eigener Erfahrung kennt.
„US dollar is the only prophet in the land of the free“
Mit „City Boy“ übt Joel Kritik an dem privatisierten Gefängnissystem in den USA.
Mehrere Songs wurden als „Setting Sail Session“ Videos aufgenommen, als Gäste sind unter anderem San Glaser, Johannes Oerding und Tom Klose dabei.
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www.joelhavea.com
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